Eines der Hauptmerkmale einer Staude ist die Tatsache, dass diese im Gegensatz zu Sträuchern nicht verholzen. Das bedeutet, dass sie immer weich bleiben und im Winter auch absterben. Sie können die Teile, welche sie zum überleben brauchen einziehen und so auch kalte Temperaturen überstehen. Allerdings gibt es auch Stauden, welche wintergrün sind. Sie machen jedes Jahr neue Blüten oder Früchte. Dadurch sind sie für Gärten sehr gut geeignet, da sie nicht jedes Jahr neu gepflanzt werden müssen. Auch verschiedene Küchen- und Heilkräuter zählen zu der Familie der Stauden. Salbei oder der rote Fingerhut, welcher zur Bekämpfung von Herzschwäche eingesetzt wird, sind Beispiele dafür. Der Begriff Staude ist sehr weit gefasst. Obwohl der auch von Botanikern verwendet wird, besteht der Ausdruck hauptsächlich im Volksmund und der Gärtnereisprache. Definiert man Stauden genauer, gibt es verschiedene Untergruppen. So gibt es Waldstauden, Freiflächenstauden und Uferstauden, aber auch Steingartenstauden, alpine Stauden und Prachtstauden. Gerade letztere werden oft in Gärten eingesetzt und verleihen ihm das gewisse Etwas.
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