Sie sind ein bisschen eine Mischung aus allem, die traditionellen Nutz- und Freizeitgärten: Wohngarten, Kräuter- und Obstgarten, geschmückt mit vielen Blumen und mit etwas Rasenfläche versehen. Ein Garten muss nicht immer extravagant sein, um zu gefallen. Er kann auch einfach nur schön sein und lässt dennoch Raum für Individualität. Gutes muss man nicht zwangsläufig verändern. Bei der Gartenplanung sollten Sie allerdings auf ausgewogene Aufteilung der einzelnen Flächen im Garten achten.

Blumen
Blumen gehören einfach in einen Garten, denken Sie? Lassen Sie sich diese Ansicht von niemandem nehmen. Berücksichtigen Sie jedoch, dass jede Blume mitunter sehr eigene Wachstumsbedingungen hat. Manch eine wie die Passionsblume braucht sehr sonnige Plätze, andere wie etwa die Orchideenprimel bevorzugen Schatten oder Halbschatten. Wählen Sie unterschiedlich hoch wachsende Blütenpflanzen, um reizvolle Kontraste zu erzeugen: Bodendecker wie Johanniskraut werden meist maximal 30 Zentimeter hoch, Kornblumen erreichen dagegen durchaus 80 Zentimeter Höhe, während Blütensträucher wie der Flieder auch zwei Meter hoch wachsen können. Falls Sie möglichst lange im Jahr blühende Blumen im Garten haben möchten, achten Sie zudem auf unterschiedliche Blütemonate: Während der Winterjasmin im Februar erste Frühlingsgefühle wecken könnte, blüht manch Hortensie bis in den Oktober hinein und verschönert die Herbsttage.
Kräuter, Beeren und Obst
Zu einem traditionellen Nutz- und Freizeitgarten gehören natürlich Nutzpflanzen. Vielleicht planen Sie ja ein kleines Kräuterbeet, nehmen Ihren Zweiplattenherd mit in den Garten und verwandeln ihn kurzzeitig in eine kleine Küche? Eventuell gehören auch Beeren, Gemüse und Obstbäume zum Garten, in dem Sie sich wirklich wohl fühlen? Bei Mischbeeten mit verschiedenem Gemüse sollten Sie sorgsam auswählen, welche Pflanzen Sie nebeneinander setzen. Möhren und Porree etwa harmonieren gut, während Kopfsalat und Kartoffeln eine eher schlechte Nachbarschaft bilden. Obstbäume bereichern ebenfalls einen Nutz- und Freizeitgarten: So ein Kirschbaum mit saftigen Früchten kann die Lebensqualität mitunter um einiges steigern.
Ein kleiner Rasen sollte sein
Schließlich nennt sich Ihr Garten auch Freizeitgarten: Und so ein Rasen ist ideal, um Federball zu spielen, eine Gartenliege aufzustellen oder ein kleines Planschbecken. Für den begehbaren Rasen kann man zwischen unterschiedlichen Rasenarten wählen: trittfest sollte er in jedem Fall sein. Wer kleine Fußballstars in seinem Haushalt hat, wählt vielleicht Sportrasen, der besonders widerstandsfähig ist. Plant man seinen traditionellen Nutz- und Freizeitgarten sorgfältig, so wird man viel Freude mit ihm haben. Kann man mehr von einem Garten verlangen? |