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Rosengarten
Kaum jemand mit auch nur ein wenig Sinn für Romantik kann Rosen widerstehen; sie gelten als die Königinnen der Blumen, als Symbol tief empfundener Gefühle. Und sie sehen einfach alle gut aus, so unterschiedlich sie teilweise auch sind: Heckenrosen vermögen ebenso zu gefallen wie großblumige, Boden deckende oder Kletterrosen. Man spaziert durch den Garten, riecht den Duft der Blumen, hält inne unter einem Rosenbogen und träumt: von ewiger Liebe, von Momenten, in denen es nichts gibt als den Einen oder die Eine und sich selbst. Oder man denkt etwas sachlicher, ist Ästhet und genießt einfach den prachtvollen Anblick der Blüten. Bezaubernde Schönheit: Vielleicht lässt sich ein Rosengarten so am besten beschreiben?



Blühende Rosen können Sie ab dem späten Frühjahr durch fast das gesamte Gartenjahr begleiten: Bis in den November hinein blühen etwa Exemplare der duftenden David Austin Rose „Falstaff“, verschiedene Busch-, Hänge- und Heckenrosen. Da es fast unendlich viele Rosenarten und -sorten gibt, ist der Fantasie bei der Gartengestaltung kaum eine Grenze gesetzt: Kletterrosen könnten Ihren Pavillon schmücken oder sich die Hausfassade hinaufhangeln. In mit Buchshecken umfassten Beeten könnte eine Kombination aus Beetrosen und Hochstammrosen einen Höhepunkt der Gartengestaltung bilden. Und vielleicht entscheiden Sie sich auch für eine der Wildformen dieser Blume, etwa für die heimische Hundsrose. Lassen Sie all diese wunderbaren Blumen blühen: Ein Rosengarten lässt sich mit vielen anderen Formen der Gartengestaltung verbinden; Rosen wie die Rosa ecea Aitch zieren den fernöstlichen Garten, andere Arten schmücken orientalische Gärten, harmonisch gerundete Gärten oder die streng geometrischen Beete eines architektonisch formalen Gartens. Bodendeckende Rosen könnten auch den Steingarten verzieren oder aber — in einem Steingefäß — die Terrasse Ihres Gartens. Und Strauchrosen fügen sich nahezu perfekt ein in einen Landschaftsgarten. Nicht allein fürs Auge sind Rosen etwas Besonderes, duftende Exemplare verwöhnen auch die Nase. Zu diesen Exemplaren gehören etwa Rosen wie die Beetrose Pastella, die großblumige „Diamond Jubilee“ oder die Heckenrose „Piccolo“. Schnittrosen wie die vom Typ „Flamingo“ kommen auch mit schattigen Orten zurecht, sodass kaum ein Platz in Ihrem Garten rosenfrei bleiben muss. Und wer nicht allein Rosen pflanzen möchte, kann etwa auf silberfarbene Polsterpflanzen zurückgreifen oder auf verschiedene Blütenstauden. Ein ganz besonderer Begleiter der Rose ist der Lavendel. Er kann den Befall der Rosen durch Blattläuse verhindern; man sagt, dass beide Pflanzen einander im Wachstum fördern. Und das… klingt dann fast schon wieder nach Liebe.
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